Erste Auktionen im Januar

Zeitgenössische und Moderne Kunst

im Auktionshaus Kinsky, Wien 

Alfons Walde, „Kitzbühel im Winter“,

Schätzpreis 150.000 bis 300.000 Euro


Die erste Auktion im neuen Jahr 2019 offeriert zum nunmehr dritten Mal ein breit gefächertes Angebot von guter Qualität zu moderaten Preisen. “Klassische Moderne und Zeitgenössische Kunst“ bilden den zeitlichen Rahmen, Gemälde, Grafiken und Skulpturen den inhaltlichen. Der führende Künstler im Bereich der klassischen Moderne dieser Auktion ist einmal mehr Alfons Walde mit einer reizenden Ansicht auf die Stadtsilhouette von Kitzbühel in herrlichem weißen Winterkleid. Alfons Walde wurde vor allem durch die 1920 bis 1938 entstandenen Plakate mit Winterlandschaften und Wintersportmotiven international bekannt. Seine Bilder prägten Tirol als Wintersportland. Seit dem Weltrekord der Dezember Auktion im Kinsky hat es die Grazer Malerin Norbertine Bresslern-Roth in die Topliste der österreichischen Künstler katapultiert. Im Februar wird Sammlern eine verlockende Auswahl von gleich vier bemerkenswerten Arbeiten angeboten, die die Welt der Tiere authentisch und unmittelbar darstellen. Norbertines künstlerische Begabung wurde bereits in der Volksschule von ihrem Lehrer erkannt, dass sie von 1907 an am Zeichen- und Malunterricht der steirischen Landeskunstschule kostenfrei teilnehmen durfte. Die Tiermalschule von in Dachau bei München von Hans von Hayek prägte ihr künstlerisches Leben. Weitere kleinere Arbeiten von Alfons Walde und Leo Putz, Artur Nikodem aber auch von Greta Freist und Josef Floch stehen für  die österreichische und internationale Moderne auf vielfältige Weise. In der Sparte zeitgenössische Kunst wartet das Auktionshaus mit großen Namen auf. Markus Prachensky ist mit Arbeiten aus den 1980er Jahren ein verlockender Kunsteinstieg in das Neue Jahr. Prachenskay gilt als der bedeutendste Vertreter des östzerreichischen Informel und der Avantgarde. Bedeutende Arbeiten von Hermann Nitsch, Daniel Spoerri, Günter Brus, Gerwald Rockenschaub oder Martin Schnur ergänzen den Auktionsreigen. Karl Prantl ist wieder mit einem seiner unvergleichbaren Steinskulpturen präsent, dieses Mal in dunkelgrünem Serpentin, während Hans Bischoffshausen die Kunst der Reduktion in strahlendem Weiß offeriert.  |mh|

 

www.imkinsky.com

Der Faktor Mensch

Generationsübergreifend Kunst vermitteln bei Van Ham

Generationsübergreifend Kunst vermitteln


Van Ham feiert 60. Jubiläum der Kunstauktionen und veranstaltet am 9. April 2019 ein Symposium zum Thema „Der Faktor Mensch – Wie gelingt der Generationsübergang mit der Kunst?“ Das Symposium nähert sich dem Feld disziplinübergreifend, um die unmittelbar Beteiligten wie Sammler, Künstler oder Galeristen und die beruflich mit den Themen befassten Fachleute zusammenzubringen und Biografieumbrüche in größere Verständniszusammenhänge zu stellen. Auf dem Podium wird entsprechend der aktuelle Forschungsstand zur Generationsfolge speziell im Hinblick auf die Protagonisten mit Kunstbezug vorgestellt. Soziologische und psychologische Erkenntnisse werden zusammengebracht mit der Expertise zu Erb- und Stiftungsrecht bis hin zu Bewertungsfragen. Denn der sachverständig zugewiesene Wert der Kunst ist oftmals entscheidend dafür, ob wegen etwaiger Steuerlasten oder Pflichtteilsansprüche angedachte Lösungen im Einzelfall passend sind. Das Podium wird getragen von der Überzeugung, dass es für die Akteure möglich ist, den Übergang rechtlich korrekt und für alle Beteiligten befriedigend zu gestalten. Das Auktionshaus van Ham, vertreten durch Markus Eisenbeis, hat sich in den vergangenen Jahren schon mehrfach mit Symposien erfolgreich hervorgetan und auch höchst diffizile Themen zum Tragen gebracht. Hochkarätige Referenten, untermauern verschiedene Aspekte nachhaltig. Beim Symposium im April reicht die Liste der Referenten von Prof. Dr. Jens Beckert, dem Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung und Professor an der Universität in Köln mit dem Schwerpunkt der Soziologie der Erbschaft,  bis hin zu einem der prominentsten Kunstsammler Deutschlands, Prof. Dr. Harald Falckenberg, der über die Generationsfolge in der eigenen Sammlung nachdenkt. |mh|

 

Der Faktor Mensch.

Symposium für Sammler, 

Künstler und Berater

9.4.

Van Ham Kunstauktionen

Hitzelerstraße 2

50968 Köln

Mo-Fr 10-17 h, Sa 10-13 h

www.van-ham.com