Cologne Fine Art & Design

Crossover mit Tiefgang/ Von Kathrin Albrecht


Links: Impression von der Cologne Fine Art, Stand der Galerie Judith Andreae, Bonn

Rechts: Impression von der Cologne Fine Art, Stand der Galerie Ludorff, Düsseldorf


Alle Epochen der Kunst- und Designgeschichte, deckt das Spektrum der renommierten Kunstmesse Cologne Fine Art ab. Gezeigt werden dabei kleine und große Schätze von ausgewählten nationalen und internationalen Galerien und Händlern. Das Publikum kann sich also auf Highlights der unterschiedlichsten Art freuen. 

Und diese Ausgabe der Cologne Fine Art birgt zudem noch eine weitere Besonderheit: feiert die Messe doch ihr 50. Jubiläum. Gegründet wurde das Konzept als Westdeutsche Kunst und Antiquitätenmesse im Jahr 1970. Heute, mit verändertem Namen, gilt sie als eine der führenden Messen für Kunst, Antiquitäten und Design. Ein halbes Jahrhundert hat diese gekonnte Mixtur aus alt und neu nun also bereits überstanden. Ein Kriterium, dass der Messe dabei sicher stets zu Gute kam war und ist ihre Anpassungsfähigkeit. Die Cologne Fine Art ging nämlich stets den Bedürfnissen und Wünschen der Besucher nach. Und da sich ebensolche im Laufe einer solchen Zeitspanne ändern, geht auch die Messe mit der Zeit. Die gekonnte Auswahl aus hochkarätigen Ausstellern trägt sicherlich auch zum Gelingen dieses Unterfangens bei. Ein fachkundiges Komitee wählt die Zusammensetzung der führenden Galerien und Händler aus. Hinzu kommt, dass alle ausgestellten Werke und Objekte von einer Jury aus Museumsfachleuten eingehend geprüft werden. Ein weiteres Erfolgsgeheimnis mag das Konzept der Messe sein: Crossover mit Tiefgang und das hervorragend kuratiert, so in Etwa könnte man das Repertoire umschreiben. An Inspirationen dürfte es den Rezipienten beim Besuch der Messe also nicht mangeln. 

Dass bei der Art Cologne echte Profis mit fundiertem Fach- und Hintergrundwissen am Werk sind, wird nicht nur durch die Beständigkeit des Konzepts deutlich, auch ein neues Magazin das „Cologne Fine Art und Design Kunstmagazin“ beweist die Kompetenz der Veranstalter.  

Wie gewohnt wird es auch bei dieser Ausgabe wird es wieder eine Sonderausstellung im Rahmen der Messe geben. Dieses Mal geht es um das Bauhaus und seine Wirkung. Die Sonderschau „Utopie der Form“ bietet einen kaleidoskopartigen Blick auf die zahlreichen Ausformungen in der Nachfolge des Bauhauses. Dabei geht es nicht um die Dokumentation einer historischen Zeitlinie, sondern um Assoziationen und überraschende Begegnungen mit dem Bauhaus als Impulsgeber.


Cologne Fine Art & Design

21. bis 24.11

 

Koelmesse GmbH

Messeplatz 1

50679 Köln

www.colognefineart.de