DREI FÜR ZWEI

Ferdinand Hodlers Theorie des Parallelimus

im Kunstmuseum Bern


Gerta Haller, „Waran“, 2001, Öl, Schellack


Das Markgräfler Museum Müllheim, das Dreiländermuseum Lörrach und das Ibenthaler-Haus Lörrach zeigen unter dem Obertitel „Alfred und Gerta Haller. Ein Künstlerpaar.“ Werke der beiden Künstler, die in der Nachkriegszeit wichtige Impulse für die Kunst der Region setzten. Im Dreiländermuseum werden hauptsächlich Werke von Gerta Haller (1919-2003) ausgestellt, die neben ihrer Tätigkeit als Malerin und Grafikerin auch Schriftstellerin war. Die Künstlerin studierte in Stuttgart und an der Hochschule für bildende Künste Berlin, seit 1955 wurden ihre Arbeiten in Baden-Württemberg ausgestellt. Drei Jahre später erhielt sie den Kunstpreis der Jugend für Grafik. Zeit ihres Lebens reiste sie viel, zum Beispiel nach Amerika und in den Nahen Osten, was zweifelsohne ihr Schaffen beeinflusst hat. Bis 1982 lebte und arbeitete sie in Lörrach. Ihr Mann Alfred Haller (1921-1957) studierte an der Gewerbeschule Basel und an der Kunstakademie Stuttgart. 1941 wurde er eingezogen und war bis Kriegsende Soldat der Wehrmacht. Nach der Befreiung durch die Alliierten widmete er sich ganz dem Schaffen als Maler und Grafiker in Lörrach, wo er 1947 an der ersten Ausstellung moderne Kunst beteiligt war. Schon 1957 verstarb Alfred Haller bei einem Unfall. Seine Werke werden neben denen seiner Frau im Markgräfler Museum und mit Arbeiten Paul Ibenthalers im Ibenthalerhaus Lörrach ausgestellt. |lh|


Alfred und Gerta Haller. Ein Künstlerpaar.

bis 9.12.
Dreiländer Museum Lörrach
Basler Straße 143
79540 Lörrach
Di-So  11-18 h
www.dreilaendermuseum.eu

bis 11.3.19
Markgräfler Museum Müllheim
Wilhelmstraße 7
79379 Müllheim
Di-So 14-18 h
www.markgraefler-museum.de

bis 11.3.19
Ibenthalerhaus Lörrach
Baumgartnerstr. 16
79540 Lörrach
So 15-17 h

Ein Kunst- wochenende

Vom 5. bis zum 7. Oktober findet das dritte Art Weekend Nürnberg statt.


Bettina Pousttchi, UNN (United Nations Nuremberg), 2018 (Detail & Rendering)


Bereits im Sommer startete der Auftakt zum Art Weekend Nürnberg 2018. Am 20. Juli wurde um 18:00 mit einer Vernissage die Installation „UNN – United Nations Nuremberg“ der iranisch-deutschen Künstlerin Bettina Pousttchi auf dem Klarissenplatz eröffnet. Am Samstag, den 6. Oktober, um 12 Uhr wird die Künstlerin am UNN-Talk mit Oliver Ulrich, Leiter des Bereichs „Policy and Partnerships“ in der Hauptabteilung des Peacekeeping im UN-Sekretariat, Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner, Leiter Bewerbungsbüro Kulturhauptstadt Europas 2025, und Dr. Eva Kraus, Direktorin Neues Museum, teilnehmen. Die offizielle Eröffnung des Art Weekends findet am Freitag, den 5. Oktober, um 18 Uhr in den Räumlichkeiten des Neuen Museums statt. An der Veranstaltung beteiligen sich dieses Jahr 22 Nürnberger Galerien und Museen. Eine Karte mit allen Teilnehmenden kann auf der Internetseite herunter geladen werden. Gezeigt wird hauptsächlich zeitgenössische Kunst von etablierten und aufstrebenden Künstlern. So zeigt die Galerie Von & Von in diesem Jahr Arbeiten der Malerin Miriam Vlaming, einer bedeutenden Vertreterin der Neuen Leipziger Schule. Ein bedeutender Vertreter der Pop-Art wird in der Galerie Voigt ausgestellt: der amerikanische Künstler James Francis Gill. Die Galerie Ochsner präsentiert neue Gemälde des Freiburger Künstlers Ben Hübsch und in der Werkstatt Galerie werden anlässlich seines 80. Geburtstags Gemälde und Grafiken von Max Kaminski zu sehen sein. Auch 2018 steht das Art Weekend Nürnberg wieder unter der Schirmherrschaft von Markus Söder. |lh|


Art Weekend Nürnberg 2018
5. bis 7.10.
22 Teilnehmende Galerien und Museen
Fr ab 18 h, Sa 11-18 h, So 11-16 h