Koreanische Designtrends in Leipzig

Die Grassimesse bietet auch 2018 wieder ein

spannendes Angebot


Emmanuel Heringer,  „Flechter_Ei”, 2014; Geschälter Bambus, Eisenrohr, gekimmtes Geflecht (Foto: Stefanie Heringer)


Ende Oktober treffen sich wieder Designinteressierte und Kunstliebhaber auf der Leipziger Grassimesse. Der diesjährige Schwerpunkt der Messe liegt in den Bereichen Schmuck, Keramik und Metall, Papier und Buchkunst sowie Glas und Spielzeug. Insgesamt 100 Aussteller aus Südkorea, Italien, Österreich, den Niederlanden und Deutschland präsentieren dort ihr Angebot. Die Bandbreite reicht dabei von Schmuck aus Polycarbonat über extravagante Hutkreationen bis hin zu begehbaren Gefäßen aus geflochtenem weißen Bambus. Rund ein Drittel dieser Aussteller wird zum ersten Mal auf der Messe zu finden sein. Das Gastland 2018 ist Korea. Neben seiner Messepräsentation und der Galerie Soluna wird Korea auch mit einem Pop-Up-Store vertreten sein, der einem traditionell koreanischen Laden nachempfunden ist. Außerdem ist die Grassimesse Projektpartner von AHOJ, dem tschechischen Kulturjahr 2018. Die Mährische Galerie Brünn stellt zeitgenössische Künstler vor. Schwerpunkt der Präsentation sind die Arbeiten des Designers und Keramikers Milan Pekar sein.  Darüberhinaus präsentiert die Messe den Bundespreis EcoDesign.Die nachhaltigen Produkte der Preisträger und Nominierten werden vom 16. Oktober bis 4.November 2018 in der Pfeilerhalle des Museums vorgestellt. Der Bundespreis EcoDesign zeichnet umweltverträgliche vorbildliche Produkte, Services und Konzepte aus. Er honoriert Designer für ihre neuen Wege und will damit Verbraucher zum Nachdenken über Produktalternativen und Konsummuster anregen. |ez|


Grassimesse
26.10 bis 28.10.
Grassi Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11
04103 Leipzig
Fr-Sa 10-19 h, So 10-18 h
www.grassimuseum.de

Ein Schöner Ort Zum DeNken

Der Kulturpark Mariposa feiert sein 25. Jubiläum


Wanja Surikov, „Tanzplatz“,

im Parque Cultural MARIPOSA in Arona


Die Sonne auf der Haut und den Blick auf das Meer genießen, dafür fahren die meisten Urlauber auf die Kanareninsel Teneriffa. Dort,  in Arona, haben Hans-Jürgen Müller (einer der progressivsten Galeristen und Mitbegründer des Kölner Kunstmarkts) und seine Frau 1993 begonnen, gemeinsam mit den ersten Künstlern ihre Vision auf einem 2,5 Hektar großen Grundstück zu realisieren. Angesichts einer zunehmenden Ökonomisierung der Kunst planten sie einen Ort der Begegnung und der Inspiration.  Zu diesem Zeitpunkt hatte das Ehepaar bereits Entwürfe bedeutender Architekten wie Leon Krier oder Frei Otto  verworfen  und beschlossen, Künstler einzuladen und die Gestaltung in situ wachsen zu lassen.  Angeregt durch die Katsura-Villa in Kyoto (der stilistischen „Wiege“ des Bauhauses), haben seither über 90 Künstler aus aller Welt, aber auch Kunsthandwerker, Handwerker, Gartengestalter und viele kanarische Arbeiter mitgewirkt und ein Gesamt-Kunstwerk geschaffen. Mariposa ist Zukunftslabor und Konferenzort, ein Think-Tank für kleine Gruppen von Menschen, die nach neuen Wegen in die Zukunft suchen und Rückzugsort für Kulturschaffende. Seit dem Tod von Hans-Jürgen Müller im Jahr 2009 arbeitet Helga Müller für den Erhalt und die Erweiterung des Kulturparks, dessen Schwerpunkte sie vor allem in einer humanistisch fundierten, demokratischen gesellschaftlichen Entwicklung und einem geeinten Europa sieht. In Zusammenarbeit mit Stiftungen, NGOs, Universitäten und Ministerien werden zu diesen Schwerpunktthemen Workshops und andere Formate erarbeitet und angeboten. |zk|


Kulturpark Mariposa
Senefelderstraße 97
70176 Stuttgart
info@kulturpark-mariposa.de

Parque Cultural Mariposa
C/Túnez 63 A
E – 38640 Arona-Túnez/Teneriffa
Kanarische Inseln
mariposa@kulturpark-mariposa.de
www.kulturpark-mariposa.com