Brandheiß

Die Galerie Gmurzynska zeigte mit „On Fire“ auf der FIAC eine Zusammenarbeit mit Alexandre Betak 

Links: Außenansicht des von Alexandre Betak gestalteten Messestands (Abb.: © Galerie Gmurzynska)

Rechts: Innenansicht. Mitte: Otto Piene, „Waves“, 1975 (Abb.: © Galerie Gmurzynska)


Im Jahre 1965 in Köln gegründet, ist die Galerie Gmurzynska seit über 50 Jahren eine der führenden internationalen Kunstgalerien, die sich sowohl auf Meisterwerke der klassischen Moderne als auch auf Nachkriegskunst spezialisiert hat. Die Galerie Gmurzynska ist weiterhin die wichtigste Galerie für Künstler der russischen Avantgarde und der frühen Abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts. Das Programm der Galerie ist darauf ausgerichtet, Ausstellungen historisch wichtiger Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts zu zeigen, begleitet durch die Publikation wissenschaftlicher Begleitkataloge.

Nachdem die Galerie Gmurzynska 2011, einen von Karl Lagerfeld entworfenen Stand auf der FIAC gezeigt hatte, ist die Galerie nun stolz darauf, mit einer visionären Installation des französischen Designers, Szenographen und Kreativdirektor Alexandre de Betak auf die Messe zurückgekehrt zu sein. Alexandre de Betak hat Shows für die renommiertesten Modedesigner wie Dior, Celine, Hermès, Calvin Klein entworfen. Darüber hinaus ist er für verschiedene Kooperationen mit wichtigen Museen, wie unter anderem dem MOCA in Los Angeles und dem Musée des Arts Decoratifs in Paris, bekannt. "Einen wichtigen Teil meines Lebens, Installationen, Räume und Erfahrungen zu gestalten, verbringe ich mit der Brandlöschung! Ich dachte, es wäre an der Zeit, dieses Feuer zu feiern ... und dabei zu helfen, die Kunstwelt auch in Brand zu setzen! Also habe ich mich entschieden, nur verbrannte Kunst und Kunst zum Thema Feuer in der fantastischen Gmurzynska-Sammlung zu zeigen, und etwas für diese Umgebung zu schaffen, was Pop ist und thematisch inspiriert ist von der Schönheit der Feuerwachen, wie ich als Junge von ihnen träumte. Pop und fröhlich, aber modern, minimalistisch und ziemlich neutral, um die Betrachtung solch wichtiger Kunst zu erhöhen. Sie sind aus traditionellen industriellen Materialien gemacht, lackierte Diamantstahlplatten und Feuerlöscher, aber neu interpretiert, um ihrem neuen Zweck auf luxuriöse Weise zu dienen", so Alexandre de Betak.

Seit seiner Entdeckung ist Feuer die treibende Kraft von Innovation, Zivilisation und letztlich kulturellem Fortschritt. Künstler in der gesamten Kunstgeschichte haben sich zu seiner ätherischen Kraft hingezogen gefühlt, die im Stande ist, zu zerstören, zu erschaffen, zu reinigen und zu beleuchten.  Vom 18. bis 21. Oktober präsentierte die Übersichtsausstellung "On Fire" auf der FIAC eine vielfältige Liste von Künstlern des 20. Jahrhunderts, die Feuer in allen Formen verwenden oder darstellen, von Joan Miró zu Otto Piene, Yves Klein, Alberto Burri, Roberto Matta bis Tom Wesselmann und andere. |zk|

 

Galerie Gmurzynska

Paradeplatz 2  und Talstraße 37

CH-8001 Zürich

Mo-Fr, 10-18:30 h, Sa 10-16 h

www.gmurzynska.com