Analog trifft digital

THE VIEW zeigt Werke vier verschiedener Fotografen


Lisa Lorenz, „Schären“, 1984. 32,5 x 32,5 cm, 

Polaroid im Holzrahmen, Original


Noch bis zum 28. Februar ist in der ehemaligen Schreinerei in Salenstein die erste Ausstellung dieses Jahres von THE VIEW zu sehen. Die Schau „Ein Fotograf kommt selten allein“ gibt anhand einer Zusammenstellung analoger und digitaler Fotografie, von den vier Künstlern Dierk Maass, Lisa Lorenz, Luca Rüedi und Yannick Lyners, einen Einblick in die künstlerische Bandbreite des Mediums Fotografie. Der Fotograf Dierk Maass zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten aus der Serie „INCIDENT° OF’ LIGHT”, in der er gezielt Überlichtung als künstlerisches Stilmittel verwendet, indem er mit Blende und Belichtungsdauer spielt. Die von Lisa Lorenz vorgestellten analogen Fotografien porträtieren das Gesicht eines vergangenen Berlins auf besonders eindrückliche Weise. Lorenz nahm die Schwarz-Weiß-Bilder vor 20 Jahren auf. Der Fotograf Luca Rüedi stellt Arbeiten aus seiner Serie „Until The Moment Has Passed“ vor, die 2018 im Rahmen einer CD-Produktion seiner Band Down on Earth entstanden sind. Mit Hilfe von Blitzlicht erkundet er verschiedene Oberflächen bzw. deren Reaktion auf dieses intensive Licht. Die Landschaftsaufnahmen von Yannick Lyners führen dem Betrachter die Erhabenheit der Natur vor Augen. Seine Fotografien bestechen durch ihre Ruhe und Schönheit und sind eine Einladung zur Meditation. |ez|

 

Ein Fotograf kommt selten allein

bis 28.2. 

Fruthwillerstraße 14

CH-8268 Salenstein

Mo-Fr 10-18 h

www.the-view-ch.com

Venezianische Meister

Ausstellung im Städel Frankfurt


Bartolomeo Veneto (erwähnt 1502-1530), „Idealbildnis einer jungen Frau als Flora“, um 1520 (?), Öl auf Pappelholz, 43,6 x 34,6 cm, Städel Museum Frankfurt a.M.

(© Städel Museum – ARTOTHEK)


Ab dem 13. Februar 2019 widmet sich das Städel Museum in der groß angelegten Sonderausstellung „Tizian und die Renaissance in Venedig“ mit über 100 Meisterwerken einem der folgenreichsten Kapitel der europäischen Kunstgeschichte: der venezianischen Malerei der Renaissance. Mit über 20  Werke Tizians versammelt die Frankfurter Schau die umfangreichste Auswahl, die in Deutschland je gezeigt wurde. Darüber hinaus sind unter anderem Gemälde und Zeichnun gen von Giovanni Bellini (um 1435-1516), Jacopo Palma il Vecchio (1479/80-1528), Sebastiano del Piombo (um 1485-1547), Lorenzo Lotto (um 1480-1556/57), Jacopo Tintoretto (um 1518/19-1594), Jacopo Bassano (um 1510-1592) oder Paolo Veronese (1528–1588) zu sehen. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in die künstlerische und thematische Bandbreite der Renaissance in Venedig und macht anschaulich, warum sich Künstlerinnen und Künstler der nachfolgenden Jahrhunderte immer wieder auf die Werke dieser Zeit beziehen. In einer Folge von acht thematischen Kapiteln werden ausgewählte Aspekte vorgestellt, die für die venezianische Malerei des 16. Jahrhunderts charakteristisch sind. Dazu gehören etwa atmosphärisch aufgeladene Landschaftsdarstellungen, Idealbilder schöner Frauen (die sogenannten „Belle Donne“) oder die Bedeutung der Farbe für die Kunst der Venezianer. Die thematisch angelegten Sektionen ergeben ein systematisches Panorama des umfangreichen Materials. |ez|

 

Tizian und die Renaissance in Venedig

 13.2. bis 26.5.

Städel Museum 

Schaumainkai 63

60596 Frankfurt

www.staedelmuseum.de